Katharina Schulze, Max Deisenhofer und Stephanie Schuhknecht im Feuerwehrhaus Diedorf

Am Freitag, den 30. Mai 2025, besuchten die Landtagsabgeordneten das Feuerwehrhaus in Diedorf, um sich ein aktuelles Bild von den Auswirkungen der Flutkatastrophe 2024 zu machen. Thematisiert wurden insbesondere die Fragen, wie es den Menschen heute geht, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden – und was jetzt noch gebraucht wird.
Im Mittelpunkt des Treffens standen Gespräche mit Betroffenen und engagierten Helferinnen und Helfern der Feuerwehr. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik sowie der örtlichen Parteien waren anwesend, um gemeinsam über die langfristigen Folgen und Herausforderungen zu sprechen. Die Landtagsabgeordneten hörten aufmerksam zu, zeigten große Empathie und nahmen die Anliegen der Anwesenden mit spürbarem Interesse auf.

Ein zentrales Thema war die Zunahme von Extremwetterereignissen wie Starkregen infolge des Klimawandels
Diese stellen Gemeinden wie Diedorf vor wachsende Herausforderungen: überlastete Kanalsysteme, fehlende Rückhalteflächen, zunehmende Versiegelung von Böden und unzureichender Hochwasserschutz machen viele Orte in Bayern zunehmend verwundbar. Die Flut hat deutlich gemacht, dass präventiver Klimaschutz und eine konsequente Anpassung der Infrastruktur an veränderte Wetterverhältnisse dringend notwendig sind.
Auch die Frage, wie der Flächenverbrauch begrenzt und natürliche Wasserrückhalteflächen – etwa Auen oder begrünte Freiflächen – wiederhergestellt oder besser geschützt werden können, wurde besprochen. Die Abgeordneten nahmen zahlreiche Impulse und konkrete Anliegen mit, um diese in die parlamentarische Arbeit im Bayerischen Landtag einfließen zu lassen.
Der Besuch unterstrich die Notwendigkeit eines engen Dialogs zwischen Politik, Bevölkerung und Einsatzkräften