Heute waren wir gemeinsam mit Eva Lettenbauer, unserer Landtagsabgeordneten aus Schwaben und unserem Landratskandidaten Felix Senner in Diedorf unterwegs. Unser Spaziergang zur Familienpolitik begann am Spielplatz im Bürgerpark und führte uns weiter zum Herz-Mariä-Kindergarten, vorbei am Eukitea, an der Schmuttertalhalle sowie an der Grund- und Mittelschule.
Der Weg war bewusst gewählt. Er zeigt auf engem Raum, wie vielfältig und gut Diedorf für Familien aufgestellt ist. Spielräume, Bildungseinrichtungen, Orte der Begegnung und Unterstützung. Strukturen, die gewachsen sind und die für viele Familien im Alltag einen echten Unterschied machen.
Fachkräfte sichern, Qualität erhalten
Gleichzeitig wurde im Gespräch deutlich, dass auch gut aufgestellte Kommunen spüren, wie sich Rahmenbedingungen verändern. Der Fachkräftemangel in den Kitas ist auch in Diedorf angekommen. Offene Stellen sind sichtbar, Anforderungen steigen, Belastungen nehmen zu. Die zentrale Frage lautet immer häufiger: Wie kann gute Betreuung langfristig gesichert werden, ohne die Menschen, die sie leisten, weiter zu überfordern.
Demografischer Wandel als planerische Aufgabe
Unabhängig davon stellt der demografische Wandel Kommunen vor zusätzliche planerische Aufgaben. Veränderungen in Altersstruktur, Geburtenzahlen und Bevölkerungsentwicklung erfordern vorausschauende Entscheidungen. Es geht um Bedarfsplanung, Infrastruktur und die Frage, wie Angebote langfristig passgenau erhalten und weiterentwickelt werden können.
Kinder und Jugendliche ernst nehmen
Familienpolitik endet nicht bei Betreuung und Infrastruktur. Kinder und Jugendliche wollen mitreden, wenn es um ihren Lebensraum geht. Ihre Perspektiven sind wertvoll, oft überraschend klar und nah an der Realität. Deshalb ist es wichtig, Beteiligung nicht nur mitzudenken, sondern aktiv zu ermöglichen. Eine starke Jugendarbeit, gut ausgestattete Räume für junge Menschen und neue Formen der Mitbestimmung wie ein Jugendrat oder ein Jugendparlament können dazu beitragen, dass junge Menschen ihre Gemeinde als gestaltbaren Raum erleben. Wer früh beteiligt wird, übernimmt Verantwortung und entwickelt ein Gefühl für Demokratie, Gemeinschaft und Zukunft.
Zum Abschluss unseres Spaziergangs haben wir uns bei einem Kaffee oder Tee bei unserer Gemeinderätin Daniela Hüttl zusammengesetzt.
Blick nach vorn
Der Vormittag hat einmal mehr gezeigt. Familienpolitik entscheidet sich vor Ort. Gute Angebote entstehen nicht zufällig. Sie brauchen verlässliche Finanzierung, Planungssicherheit für Kommunen und politische Entscheidungen, die Familien tatsächlich entlasten und stärken.
Mit Blick auf die kommende Kommunalwahl ist klar, dass genau diese Themen auch künftig im Mittelpunkt stehen müssen. Wer sich für unsere KandidatInnen sowie unsere Schwerpunkte für Diedorf interessiert, findet alle Informationen auf unserer Website


